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Disaster Recovery
Wenn Sie Ihre Disaster Recovery optimieren wollen … dann brauchen Sie Ipanema!
Sie sind für das Netzwerk eines großen internationalen Unternehmens verantwortlich. Kürzlich wurde der Einsatz von Disaster Recovery beschlossen. Die primären Rechenzentren sollen durch sekundäre Rechenzentren abgesichert werden, in denen Kopien der geschäftskritischen Anwendungen gehostet sind. Dabei muss gewährleistet sein, dass das sekundäre Rechenzentrum allen Mitarbeitern sämtliche Inhalte zur Verfügung stellt, damit sie auch im Katastrophenfall produktiv arbeiten können.
Disaster Recovery-Architekturen haben einen starken Einfluss auf das WAN und seine Ressourcen. Insbesondere zwei Aspekte können zu Problemen führen: Erstens die abrupte Änderung der Datenverkehrs-Matrix auf dem WAN, wenn auf das Backup-Rechenzentrum umgeschaltet wird. Zweitens die höhere Belastung des WAN, wenn die Daten für eine reibungslose Umstellung zwischen Primär- und Backup-Rechenzentrum repliziert werden.
Die Umleitung von Tausenden von Anwendern von einem Primär- zu einem Sekundärstandort verändert die Zusammensetzung des WAN-Verkehrs in einem Maße, das die herkömmlichen QoS-Mechanismen wie MPLS Class of Service nicht bewältigen können. So betreibt ein Unternehmen in aller Regel mehrere Rechenzentren. Dies führt zur Vermaschung der Datenströme im WAN. Vermaschter Verkehr ist schon unter normalen Umständen schwer steuerbar und unter solch massiven Veränderungen meist vollkommen unbeherrschbar. Dies hat zur Folge, dass das Verhalten der geschäftskritischen Datenströme unberechenbar wird.
Darüber hinaus treibt die Replizierung der Rechenzentren das Netzwerk an seine Grenzen. Denn das Sekundärrechenzentrum muss ständig eine aktuelle Kopie der Anwendungsinhalte und ihres Status erhalten. Um dies zu erreichen, werden Hochgeschwindigkeitsverbindungen zwischen den verschiedenen Rechenzentren verwendet, die man als „long fat pipes“ bezeichnet, da sie extreme Bandbreiten- und Verzögerungs-Spezifikationen aufweisen. Auf ihnen laufen verschiedene Backup-Applikationen wie EMC, Network Appliance, Legato, Veritas, Tivoli, Microsoft, CommVault, DoubleTake oder CA, die alle auf dem TCP-Protokoll basieren. Dieses ist jedoch nicht für die long fat pipes optimiert. Erschwerend kommt hinzu, dass die Mehrzahl der genannten Backup-Applikationen nicht in der Lage ist, ihren Bandbreitenbedarf durch eine Komprimierung auf Anwendungsebene zu optimieren. Das hat einerseits eine Verlangsamung der Rechenzentren-Replizierung zur Folge und gefährdet andererseits die Business Continuity.
Das Ipanema-System löst als einziges die beiden Probleme, die durch das Disaster Recovery für das WAN entstehen. Denn dank seines dynamischen und globalen Ansatzes bei der Optimierung kann es auch vermaschten Datenverkehr vollständig steuern. Eine abrupte Änderung der Datenverkehrs-Matrix stellt kein Problem für das System dar. Dadurch, dass die optimalen Verkehrsmanagement-Policies sekündlich neu erstellt und die Datenpakete bis auf Layer 7 analysiert werden, kann die Lösung eine sofortige und automatische QoS-Rekonfigurierung für das gesamte Netzwerk vornehmen. Auf diese Weise bleibt die Disaster-Recovery-Funktionalität vollkommen unberührt vom WAN-Service. Die umfassenden Beschleunigungs-Features des Systems fangen die Bandbreiten- und TCP-Einschränkungen der Backup-Anwendungen auf und ermöglichen so eine wesentlich schnellere Replizierung. Dank der TCP-Beschleunigung können die Kapazitäten der long fat pipes voll ausgeschöpft werden. Mit Hilfe von Multi Level Redundancy Elimination-Funktionalitäten lassen sich die Backup-Datenströme extrem komprimieren, sodass umfangreich „virtuelle“ Bandbreite bereitsteht, die für die Durchführung des Backups genutzt werden kann.
Aufgrund seiner speziellen Fähigkeit, die WAN-Anwendungs-Performance unter allen Umständen zu garantieren, ist das Ipanema-System die ideale Lösung, um eine Rechenzentrums-Replizierung mit Disaster-Recovery-Funktionalität umzusetzen.




