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Beschleunigung von Geschäftsanwendungen
Wenn Sie die Produktivität der Nutzer durch die Reduzierung der Antwortzeiten von Unternehmensanwendungen verbessern wollen … dann brauchen Sie Ipanema!
Ihr Netzwerk ist die entscheidende Komponente bei der Bereitstellung unternehmens-kritischer Anwendungen. Sie haben Optimierungs-Tools oder QoS-Technologie implementiert, damit jeder Benutzer seinen Anteil an den WAN-Ressourcen erhält.
Dennoch: Einige Anwender, die an weit entfernten Standorten arbeiten, sind mit den Antwortzeiten nicht zufrieden. Oder allgemein formuliert: Die Nutzer, die Applikationen mit hohem Bandbreitenbedarf verwenden, sind mit der WAN-Qualität nicht zufrieden. Die WAN-Verzögerung und die Bandbreitenkapazität setzen nun einmal Grenzen, daran ist nicht zu rütteln.
Viele Anbieter werden Ihnen zu speziellen Beschleunigungslösungen raten, um die Performance-Probleme bei einigen Ihrer Anwendungen oder Standorten in den Griff zu bekommen. Es stellt sich jedoch die Frage, ob ein punktuelles Eingreifen sinnvoll ist. Ein derartiges Konzept läuft rasch aus dem Ruder und lässt sich nur schwer mit dem globalen Management der Performance Ihrer geschäftskritischen Anwendungen im WAN in Einklang bringen.
Sie sollten zunächst Ihre Optimierungs- und QoS-Parameter untersuchen. Denn ohne eine korrekte Zuweisung der WAN-Ressourcen werden die Anwendungen nur eine schlechte Performance erbringen. Netzwerkstaus haben Bandbreiten-Engpässe und weitere Router-Verzögerungen zur Folge, die zur Verschlechterung der Anwendungsperformance beitragen. Sie können sich nicht zu 100 Prozent darauf verlassen, dass sich das Problem der fehlenden Bandbreite durch Komprimierung lösen lässt. Komprimierung schafft nämlich nur virtuell „freie“ Kapazitäten, aber der Umfang der geschaffenen Bandbreite ändert sich laufend, je nach dem, wie hoch die Redundanz in den Verkehrsströmen ist.
Komprimierung ist in keinem Fall ein Ersatz für hochentwickelte QoS-Mechanismen.
Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass durch die Implementierung von Beschleunigungs¬mechanismen die Anwendungsperformance beeinträchtigt wird, wenn nicht gleichzeitig auch entsprechende Optimierungskomponenten vorhanden sind. So sind Beschleunigungslösungen ohne entsprechende QoS-Funktionalität dafür bekannt, Netzwerkstaus zu verstärken. Dies gilt im besonderen Maße für MPLS-Netzwerke mit vermaschten Topologien.
Nachdem Sie Ihre QoS-Implementierung überprüft haben, sollten Sie beachten, dass es im Prinzip nur drei Hauptursachen für die Verschlechterung der Anwendungsperformance gibt:
- Die Unzulänglichkeit des TCP-Protokolls: Aufgrund seiner Session-orientierten Funktionsweise kann das TCP-Protokoll oft nicht alle verfügbaren Netzwerkressourcen ausschöpfen.
- Bandbreiten-Engpässe: Die Performance einer großen Zahl von Anwendungen ist abhängig von der verfügbaren Bandbreite. Ist diese höher, sind die Antwortzeiten der Applikationen entsprechend kürzer.
- Die Unzulänglichkeit des Anwendungsprotokolls: Die meisten Applikationen wurden nicht für den Einsatz im WAN entwickelt. Ihr Anwendungsprotokoll erfordert den Austausch von besonders vielen Daten. Wenn die Netzwerkverzögerung steigt, verschlechtert sich ihre Performance erheblich.
Die ersten beiden Faktoren sind schwerwiegender als der dritte. Denn Engpässe aufgrund der Unzulänglichkeiten des Anwendungsprotokolls lassen sich allesamt durch ein Update der Applikation beseitigen, das gewährleistet, dass WAN-typische Verzögerungen berücksichtigt werden. Microsoft geht bereits seit vielen Jahren so vor.
Beispielsweise bietet Exchange 2003 in Kombination mit dem Outlook 2003 Cache-Modus im Vergleich zu seinem Vorgänger erhebliche Performance-Verbesserungen beim Einsatz im WAN. CIFS, ein Protokoll, das für seine äußerst schlechte WAN-Performance bekannt ist, wurde komplett überarbeitet, um als Bestandteil der neuen des Windows Vista und Longhorn Betriebssystem- Releases WAN-Performance-Probleme zu lösen.
Bei der Beschleunigung des WAN sollte das Upgrade der Anwendung nach Möglichkeit immer durchgeführt werden, um von einem Höchstmaß an WAN-Kompatibilität zu profitieren.
Ipanema zielt mit seinen integrierten Beschleunigungs-Features auf diese drei entscheidenden Faktoren, die die Anwendungsperformance beeinflussen.
Die Ipanema-Beschleunigungslösung löst die WAN-Performance-Probleme von vielen Anwendungen – dazu zählen Windows File Sharing (CIFS), E-Mail (wie MS Exchange 2003 und Lotus Notes), ERP- und CRM-Anwendungen wie Siebel, SAP oder Oracle, Datenbank-Applikationen, alle Web-basierten Anwendungen und prinzipiell alle „Bandbreiten-hungrigen“ Anwendungen wie etwa Inhouse-Applikationen und Anwendungen, bei denen großen Dateien übertragen werden, beispielsweise CAD-Applikationen.
Dank der Ipanema-Lösung werden die Antwortzeiten der Unternehmensanwen¬dungen reduziert. Das System garantiert gleichzeitig, dass jedem User die erforderlichen WAN-Ressourcen für die geschäftskritischen Anwendungen bereit stehen, ganz gleich ob er von einer inländischen oder internationalen Niederlassung auf sie zugreift.




